Samstag, 17. Dezember 2011

Monkey Beach


Tag 105 in meinem SEA (south east asia)- Leben. Heute galt es unseren 2 Besuchern, Leo und Daniela, das Inselleben schmackhaft zu machen. Um 9 Uhr starteten wir ins Blaue. Das Taxi brachte uns für RM40 die Stunde zur Tropical Fruit Farm auf Penang. Nach gut einer Stunde Fahrt und der Frage ob der Fahrer überhaupt wusste wo wir hin mussten kamen wir dann auch mal an. Ausgestiegen zahlten wir brav den Eintritt und standen noch etwas verloren rum. Schock: Ein Chinese kommt auf uns zu und redet drauf los. Nicht ungewöhnlich. Aber die Sprache… DEUTSCH! Ja na super. Er hat ne Zeit in Heidelberg gelebt und in der Schweiz. Geplättet von diesem Menschen stiegen wir in den Minibus und ließen uns in die Farm bringen. (Man hätte ja auch laufen können, aber das wär ja zu viel gewesen die 500 Meter bergauf zu bewältigen).
Oben angekommen wurden uns die Früchte erklärt die hier wachsen. Bananen in 5 verschiedenen Varianten, Acerola- Kirschen, Mango, Papaja,…




Die Drachenfrucht wächst am lustigsten.
Unbeschreiblich fand ich auch die Seerosen. Ja sie blühten, aber von wegen handgroß. Mit der Größe eines Kopfes ragten sie aus dem Wasser. Der Wahnsinn…
Nach der Führung gabs frisches Obst und nen Saft, natürlich alles im Preis inklusive. Spruch des Tages: „ Es gibt ja auch noch Kopfschmerzen. Das ist dann bezahlter Urlaub!“ Daniela das war mehr als der Wahnsinn ;)
Wie das immer so ist hat ja jeder auch mal ein Bedürfnis. Und dieses Bedürfnis zu haben ist gerade in der Tropical Fruit Farm eine aussichtsreiche Erfahrung.
Nach einer weiteren Runde im Minibus brachte uns das Taxi zum National Park Penang. Wie immer mussten wir uns am Eingang registrieren. Diesmal gings zum Monkey Beach. Mit dem Boot gings zum Strand. Kaum angekommen waren wir ein wenig enttäuscht, denn der Strand war belagert mit Touristen. Und wie soll es anders sein? Deutsche! War ja irgendwie klar, denn die AIDA lag/ liegt derzeit in Penang vor Anker. Ganz klar, dass die Menschenmassen unbedingt in den Nationalpark gebracht werden müssen. Übrigens hatten wir auch schon welche auf der Fruit Farm, also Deutsche. Irgendwann regts einen halt auf. Man ist irgendwo im Nirgendwo und trifft auf Landsleute. Wieso?
Na gut, wir genossen unseren Strandtag. Sonne, Strand, Meer und Affen.




Weil wir ja so nette Gastgeber sind machten wir natürlich den Rückweg zu Fuß zu einem Highlight. Dschungel für Anfänger. 3,5km unwegsames Gelände, aber kein Vergleich zu Borneo. Über Stock und Stein gings entlang der Nord- West Küste der Insel.

Wir waren ja Heilfroh als wir endlich draußen waren. Nachdem wir wieder energiegeladen, dank Iso und Wasser, waren gings zur Busstation. Das Drama begann. Martin und Bine besorgten noch Roti Canai (malaiische Spezialität) und nen Saft TO- GO.

Dann hieß es 1,5 Stunden Bustour über die Insel. Und es war wirklich nervig. Feierabendverkehr! 

 Schrecklich. Aber wir habens bis zum Zentrum geschafft und machten uns hungrig auf die Suche nach Essenbarem. Gesagt, getan. Es wurde malaiisch. Gut wars! Wie immer eben. Weiter gings zum Einkaufen. Denn Leo möchte uns morgen bekochen. Sind wir mal gespannt ob er das noch kann, nach 3 Monaten Shanghai…
Der Abend wird nun eher alkoholisch enden! Wie eigentlich die letzten 3 Tage. Aber hey, was solls? Irgendwann muss auch das mal sein. In diesem Sinne ein schönes Wochenende in die Heimat. Ich geh dann mal an den Pool. Dickes Bussi

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